Spannung zwischen Geschichte und Abgrund.
Lesung mit Alex Beer
18. April 2026
Wenn Alex Beer liest, öffnet sich ein Blick in vergangene Zeiten, in denen Verbrechen mehr waren als bloße Taten – sie waren Spiegel gesellschaftlicher Zustände. Am 18. April ist die Bestsellerautorin im Refugium zu Gast und liest aus Felix Blom – Mord an der Spree, einem atmosphärisch dichten Kriminalroman zwischen Historie und psychologischer Spannung.
Die Geschichte führt ins Berlin der frühen 1920er-Jahre, eine Stadt im Umbruch. Ermittler Felix Blom stößt auf einen Mordfall, der weit über das Offensichtliche hinausweist. Mit feinem Gespür für historische Details und einem klaren Blick auf menschliche Abgründe entfaltet Alex Beer ein packendes Panorama aus Schuld, Macht und moralischer Grauzone.
Ein Abend für alle, die Kriminalliteratur schätzen, die mehr erzählt als nur eine Auflösung. Für Leser:innen, die Spannung lieben und zugleich das Nachwirken von Geschichte spüren möchten – ruhig, konzentriert und getragen von der besonderen Atmosphäre des Refugiums.
Im Rahmen unseres literarischen Zyklus sind ausgewählte Autor:innen im Refugium zu Gast. Kuratiert von Petra Hartlieb, die uns seit Beginn mit ihrem feinen Gespür für Stimmen, Themen und besondere Bücher begleitet, bringt die Reihe Autor:innen zu uns, deren Werke berühren, überraschen oder einfach erzählt werden wollen – jede und jeder auf ganz eigene Weise.
Wer möchte, kann die Lesung mit einem Aufenthalt verbinden: mit Zeit für Gespräche, für Rückzug oder für ein gutes Buch, das noch ein wenig nachklingt.