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Zwischen See, Wald und gutem Essen.


Vier perfekte Junitage


Der Juni macht es uns leicht. Die Wiesen sind satt, der See ist klar, die Luft riecht nach Wald, Wasser und warmem Holz.

 

SONNTAG: Ankommen

Anreisen. Aussteigen. Durchatmen.

Vielleicht bleibt der Koffer noch einen Moment unausgepackt. Und dann geht es nach deinem Willkommens-Glas gleich hinaus. Eine erste Runde um den Lunzer See, um sich langsam an diesen Ort zu gewöhnen. An das Grün. An das Wasser. An das Tempo, das hier ein anderes ist.

 

Wer mag, schwimmt eine Runde im kühlen See. Oder wärmt sich in der Sauna auf, um die Hektik der letzten Tage abzustreifen. Danach warten Köstlichkeiten der Saison aus der Region im Restaurant auf dich. Später lädt die Salonküche dazu ein, noch zusammenzukommen, zu tratschen, zu trinken und wieder einmal herzlich zu lachen, bevor das frische Bett ruft und zur Nachtruhe einlädt.

 

MONTAG: Unterwegs am Rad und zu Fuß

Der Tag beginnt mit Frühstück. Gut gestärkt, aber nicht überladen. Danach mit dem Fahrrad zum Wanderausgangspunkt und weiter auf reizvoller Strecke Richtung Durchlass – belohnt mit dem Blick auf den Dürrenstein. Je nach Lust, Wetter und Beinen kann daraus eine kleine Runde werden oder ein erfüllter Wandertag von zwei bis vier Stunden.

 

Am Abend geht es hinauf zum urigen Almgasthaus Rehberg. Essen. Sitzen. Den Sonnenuntergang anschauen. Vielleicht reden. Vielleicht schweigen.

 

DIENSTAG: Wasserwege und alte Geschichten

Wasser gibt den Ton an. Das Mendlingtal führt über Holzstege, Stufen und Wege durch eine alte Kulturlandschaft. Die Erlebniswelt „Auf dem Holzweg“ verbindet Natur und Geschichte – und kann in rund zwei Stunden erwandert werden.

 

Oder du entdeckst eine der schönsten Flusslandschaften des Mostviertels in der Erlaufschlucht. Naturbelassen und dennoch gut erschlossen. Das gefiel schon Kaiser Franz Joseph I. sehr gut.

 

Abends geht es in die Schlosstaverne in den urig-gemütlichen Gastgarten, ganz nah am Südufer des Sees.

 

MITTWOCH: Noch einmal hinaus. Und dann zu Tisch.

Die Wasserlochklamm, wenn es etwas wilder sein darf, lädt mit schmalen Canyons und fünf imposanten Wasserfällen Schritt für Schritt zur Achtsamkeit ein. Das mystische Hochmoor, wenn es stiller sein soll. Beides erzählt vom Wasser. Und von Landschaften, die nicht gemacht wurden, um sie möglichst schnell zu durchqueren.

 

Am Abend zurück ins Refugium Lunz.

Ein Tisch. Ein Mahl. Ein kulinarischer Abschluss, der besonders sein darf. Unser Mittwoch-Dinner „Ein Tisch, ein Mahl“ gehört zu uns wie das Rauschen der Ybbs. Es steht für das gemeinsame, bewusste Genießen, bei dem sich Küche, Ort und Menschen begegnen.


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