Zirbenduft, Moorluft und die ersten Kekse – vier perfekte Novembertage.
Vier perfekte Novembertage in Lunz
Im November wird’s ruhiger in Lunz. Die Tage sind kurz, die Abende dafür umso länger. Bis 18. November gönnen wir uns selbst eine Pause, ab 19. sind wir wieder für dich da. Und gleich am ersten Wochenende funkelt im Dorf schon der erste Advent. Vier Tage, an denen du nichts musst, aber vieles kannst.
DONNERSTAG: Ankommen
Ankommen geht heute ganz einfach: Schuhe aus, Bademantel an, Terrassentür auf. Draußen auf deiner Terrasse im Saunazimmer wartet die Zirbensauna, ganz für dich allein. Vor dir der Fluss, gegenüber der Scheiblingstein. Die Saunaprodukte von Saint Charles liegen schon bereit. Zwischen zwei Gängen holst du dir ein paar Atemzüge kalte Novemberluft, dann geht’s wieder rein in den Zirbenduft. Und wenn sich danach der kleine Hunger meldet: Die Salonküche hat für dich immer offen.
FREITAG: Oben im Moor
Heute geht’s nach Göstling. Gleich am Start steht der heilige Nepomuk unter seinem Baldachin auf der Ybbsbrücke und schaut dir nach. Forstwege bringen dich hinauf auf die Hochfläche Hochreit, vorbei an Höfen mit Namen wie Großschöntal, Obereck und Seisen. Oben, auf 860 Metern, liegt das Leckermoor. Torfmoose in Gelbbraun und Rot, dazwischen Latschen. Und mittendrin Sonnentau und Rosmarinheide, die du eigentlich eher im hohen Norden vermuten würdest. Im Torf steckt außerdem der Blütenstaub längst vergangener Pflanzenwelten. Daraus liest die Wissenschaft heute, wie sich das Klima hier über die Zeit verändert hat.
Einmal ums Moor brauchst du etwa eine Dreiviertelstunde. Die ganze Runde ab Göstling ist 15,5 Kilometer lang und mittelschwer, knapp 500 Höhenmeter inklusive. Rechne mit gut vier Stunden und brich lieber früher auf, denn im November ist das Tageslicht knapp bemessen.
SAMSTAG: Weihnachten im Dorf
Lang schlafen, gemütlich frühstücken, ein paar Seiten aus einem der Bücher am Zimmer. Der Vormittag hat heute keine Eile. Ab 14 Uhr wird’s am Dorfplatz rund ums Haus der Wildnis lebendig, denn dann beginnt die Funkelnde Dorfweihnacht. Was an den Ständen liegt, kommt aus der Region und ist meist von Hand gemacht: geschnitzte Krippen, Christbaumschmuck, selbstgebackene Kekse und noch viel mehr. Dazu gibt’s besinnliche Musik. Spätestens wenn’s dunkel wird, weißt du, warum das Ganze „funkelnd“ heißt. Offen ist bis 18 Uhr, danach gibt’s heißen Punsch oder Kakao bei uns.
SONNTAG: Fünf Elemente ein Schloss
Zum Abschluss geht’s nach Waidhofen an der Ybbs ins Schloss Rothschild. Im 5-Elemente-Museum erfährst du, wovon die Region jahrhundertelang gelebt hat: vom Eisen. Metall, Feuer, Wasser, Holz und Erde führen dich durch die alten Mauern. Das Eisen kam vom Erzberg, die Seitenbäche der Ybbs trieben die Hämmer an, und Holzkohle aus den Wäldern hielt das Feuer am Lodern. Heraus kamen Messer, Sensen und Kleineisenwaren aller Art. In der Mostviertler Spielzeugwelt staunen Kinder und Erwachsene gleichermaßen über altes Spielzeug.
Zurück in Lunz ist dann dein Tisch im Restaurant gedeckt. Was am Teller landet, kommt von Produzenten und Partnerbetrieben aus der Gegend, die meisten kennen wir persönlich. Bestell noch ein Glas und lass die vier Tage ein bisschen nachklingen.