Satire als Notwehr – mit Witz, Haltung und Humor gegen das Untergangsgefühl.
Lesung mit Florian Scheuba
Wenn Florian Scheuba liest, wird aus dem Kopfschütteln ein Lachen – und aus dem Lachen ein klarer Blick. Am 21. November 2026 ist der Kabarettist, Autor und Schauspieler im Refugium Lunz zu Gast und stellt sein neues Buch „Die Welt geht unter, aber mich nichts an“ vor.
Umwelt, Artenvielfalt, Demokratie, Menschenrechte, Wahrheit und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft: Alles scheint den Bach hinunterzuschwimmen, während am Ufer noch darüber gestritten wird, wer es hineingeworfen hat. Scheuba steht mittendrin, sucht nach Rettungsmöglichkeiten und fragt sich, ob dieser Bach nicht längst Mainstream ist. Dem täglichen Zumutungsprogramm von Trump bis Kickl setzt er Gegenmaßnahmen entgegen, die wirken: Satire als Notwehr.
Ein Abend für alle, die dem Weltuntergang mit Intelligenz, Haltung und einem guten Schmäh begegnen wollen. Worte, die entlasten und zugleich wachrütteln – eingebettet in die ruhige Atmosphäre des Refugium Lunz.
Im Rahmen unseres literarischen Zyklus sind ausgewählte Autorinnen und Autoren im Refugium Lunz zu Gast. Kuratiert von Petra Hartlieb, die uns seit Beginn mit ihrem feinen Gespür für Stimmen, Themen und besondere Bücher begleitet, bringt die Reihe Menschen zu uns, deren Werke berühren, überraschen oder einfach erzählt werden wollen – jede und jeder auf ganz eigene Weise.
Wer möchte, kann die Lesung mit einem Aufenthalt verbinden: mit Zeit für Gespräche, für Rückzug oder für ein gutes Buch, das noch ein wenig nachklingt. Hier kannst du buchen.