JETZT
BUCHEN
ANFRAGEN
Zu Haus
Zu Bett
Zu Tisch
Zu Tun
FAQ

Zwischen Nebelmorgen und Herbstlicht.


Vier perfekte Oktobertage


Nachts wird es kühl in Lunz, am Morgen liegt der Nebel dicht auf dem Wasser – erst nach dem Frühstück gibt er den See wieder frei. Draußen steht der Wald in Rot und Gold, bevor die Blätter schon wieder fallen. Vier Tage lang darfst du mittendrin sein.

 

SONNTAG: Ankommen

Dein Gepäck bleibt stehen, wo es steht. Zeit dafür ist später. Erst mal ein kurzer Spaziergang ins Dorf, zur Werkstatt von Yvonne und Hannes Hochrieser – der Bild- und Projektwerkstatt in der Hochleiten. Zwischen aufgearbeiteten Möbeln, Farben und Stoffen siehst du, wie aus Altem etwas Neues wird. Ein ruhiger Auftakt für vier Tage, die genauso funktionieren: langsam schauen, nichts überstürzen. Am Abend, wenn das Licht golden über den See fällt, hast du deinen ersten Sonnenuntergang der Woche verdient.

 

MONTAG: Zwischen zwei Seen

Vom Seeparkplatz geht's am Südufer entlang zum Seehof, vorbei am Schloss, hinein ins Seebachtal. Der Wald zeigt seine wärmsten Farben, während der Weg sanft ansteigt. Nach etwa einer Stunde liegt der Mittersee vor dir, ruhig zwischen den Hängen. Weiter geht's am Ludwigsfall vorbei zur Rainerquelle – kurz innehalten lohnt sich: In kleinen Löchern im Fels hörst du das Getöse eines unterirdischen Wasserfalls, die Einheimischen nennen es den „Brüllenden Stier". Am Ende wartet der Obersee, 1.114 Meter hoch. 9,4 Kilometer, rund drei Stunden, 626 Höhenmeter im Aufstieg – mittelschwer, und im Oktoberlicht eine der schönsten Touren der Saison.

 

DIENSTAG: Hinter Renaissance-Mauern

Mitten im Ort steht das Amonhaus – eines der schönsten Renaissancebauten Österreichs. Über dem Eingangstor liest du bis heute: „Erbaut vom Hammerherrn Martin Ofner, 1551". Vermutlich nach den Plänen eines italienischen Baumeisters. Herzen und Lilien zieren die Fensterkörbe, Delfine die Fassade in Sgraffito. Im Arkadenhof, mit der Jahreszahl 1605 in Stein gemeißelt, finden heute Ausstellungen und Konzerte statt. Seinen Namen hat das Haus von Johann Franz von Amon, der es von 1784 bis 1825 besaß. 1810 kehrte sogar der Kaiser Franz  der Erste ein und blieb über Nacht. Heute findest du hier unser Rathaus, das Hammerherrenmuseum und das Handarbeitsmuseum – soviel spannende Geschichte unter einem Dach.

 

MITTWOCH: Mit Pfeil und Bogen durch den Herbst

Am letzten vollen Tag geht's raus nach Lackenhof, an den Fuß des Ötschers, zum 3D-Bogenparcours. 52 Ziele, verteilt auf zwei Routen durch den Wald. Die „Route Eibenkogel" führt gemütlich und mit gleichbleibendem Höhenprofil durch Buchenwald – perfekt, wenn du zum ersten Mal einen Bogen in der Hand hältst oder mit Kindern unterwegs bist. Wer's anspruchsvoller mag, wechselt auf die „Route Fuchswald" durch freies, welliges Gelände. Ausrüstung leihst du dir direkt vor Ort, eine Pause gibt's an der Bogenschenke. Und dann geht der Blick schon wieder Richtung Refugium Lunz.

 

Am Abend bist du zurück im Refugium Lunz. Ein Tisch. Ein Mahl. Der letzte Abend gehört dem gemeinsamen Tisch. Über mehrere Gänge bringen wir, was Region und Jahreszeit gerade hergeben – manchmal mit einem kurzen Blick in die Küche, bevor serviert wird. Geteilt wird alles: das Essen, die Gespräche, die Zeit.


BLEIBEN WIR IN KONTAKT!
Melde dich zu unserem Newsletter an!
SENDEN
BLEIBEN WIR IN KONTAKT!
Melde dich zu unserem Newsletter an!
SENDEN